„Machst Du auch TFP?“ – „Kein Kommentar“

machst du auch tfp
machst du auch tfp

Guten Tag meine lieben,

Es ist richtig,  am Anfang habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht…

Aber „machst Du auch TFP?“ – „Ich will mit Dir shooten“ – „Ich mag deinen Stil, kann mir sowas aber nicht leisten“ – „Auf welcher Basis shootest Du?“ – „machst Du auch Akt?“ (nein mache ich übrigens nicht).

Diese und ähnliche Anfragen bekomme ich mittlerweile jeden Tag, über Instagram oder diverse andere Plattformen.
Keine Anrede, kein bitte, kein Foto geschweige dann sonst irgendwelche Informationen. Nur immer wieder die selben Sätze.

Echt jetzt?…  

 

Ich fand diese Anfragen schon immer frech und dreist, hab mir aber eine Zeit lang die Mühe gemacht, jedes Mal nachzuhaken, worum es denn überhaupt geht, wohin die jeweiligen Vorstellungen gehen usw. Noch mühsamer wird es dann, wenn man  ebenso kurze Sätze zur Antwort bekommt wie. „Ich hab mir noch keine Gedanken gemacht“ – „Vielleicht ein Fashion-Shooting“. 

Ja klar es gibt auch Fotografen, die solche Anfragen stellen. Aber das ist dann genauso dreist. 

Da kommen ganz schöne Geschichten zusammen, Visagistinnen z.B.,  die um ein Shooting für ihr Portfolio anfragen und meinen sie brauchen eh nur 1 Foto, und die es dann nicht für nötig halten über den Tellerrand hinaus zu schauen. – Oder Models die unbedingt mit mir Shooten wollen und von mir bezahlt werden wollen. (Klar wenn ich einen Auftrag habe wo ich dich brauchen kann, dann Zahl ich auch für ein Model – Aber zuerst werden dann meine Teammitglieder gefragt, die geben sich schließlich schon die ganze Zeit Mühe und haben deshalb auch vorrangig ein Anrecht auf eine Bezahlung) – Ohne diese wäre es auch gar nicht möglich diesen speziellen Stil zu verfolgen oder ein anständiges Shooting auf die Beine zu stellen.

Ich frage mich ernsthaft, wann die Welt aufgehört hat zu kommunizieren, und zu glauben, daß die Datenleitung ihre Gedankengänge gleich mit überträgt.

Bei mir persönlich ist damit jetzt Schluß. Auf solche Anfragen gibt es schlicht und einfach keine Antwort mehr.

Model mit Equipment
equipment

Visagisten, Fotografen, Designer und Models sind gleichermaßen auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen, um gute Ergebnisse für Ihr Portfolio zu erhalten. 

Also wo ist der Grund, daß wir uns alle nicht mehr Mühe geben um zu geeigneten Teammitgliedern zu kommen.

Wenn wir, in diesem Falle mein Team, mit dir shooten, dann geben auch wir unsere Freizeit, unsere Erfahrung, die Makeup-Artistin ihr Können und Ihr Makeup. Meine Freundin und Assistentin, um zu schauen daß Du ein besseres Posing hin bekommst oder es bringt jeder mal etwas mit was sonst noch gebraucht wird. Essen zum Beispiel, war euch bewusst daß man bei einem längern Shooting auch mal Hunger bekommt? 😀 Auch ich als Fotografin drücke nicht nur auf den Auslöser, sondern sehe ständig zu das Equipment zu erweitern (wobei mir übrigens auch meine Teammitglieder helfen) und Deine Fotos danach so zu bearbeiten, damit Du eben den Stil bekommst, der Dir ja so gefällt. 

Also erwarte bitte nicht von uns, daß wir dir auch noch Idee, Ort und Kostüm liefern. Dafür gibt es Pay-Shootings. 

 

Wie du es besser machen kannst?

Ganz einfach, setzt Dich auf Deine 4 Buchstaben und gib Dir Mühe. Dazu gehört auch, daß Du Dich erstmal damit auseinander setzt auf was wir Wert legen. Gefällt Dir der Stil wirklich oder gehen deine Vorstellungen in eine ganz andere Richtung, für die ein anderer Fotograf vielleicht besser geeignet ist?

Kontaktiere uns so wie Du es Dir auch wünschen würdest!

Zeige uns, Warum es für das gesamte Team nützlich ist, mit Dir zusammen zu arbeiten. Also, warum hat die Visagistin etwas davon, die Fotografin, die Assistentin und vielleicht auch die Designerin (das Team wird ständig erweitert)

Prüfe ob unsere Ziele, die gleichen sind wie die deinen. Stelle notfalls Fragen dazu.

 

Make Up

Was ich mir von deinem Kontakt zu mir wünsche :

  • Kontaktiere mich möglichst über meine HP, von dort aus hast du die Möglichkeit mir direkt über WhatsApp zu schreiben, oder mir eine Mail zu senden. Andere Plattformen gehen auch, aber da sind wir dann wieder bei den Rauchzeichen, die ich vielleicht nicht sehe 🙂
  • Erkläre mir welche meiner Qualifikationen, dich dazu bewegen, mit mir arbeiten zu wollen
  • Erzähle  von deiner Idee, was du selbst dazu beitragen kannst. Welche Kenntnisse bringst Du mit, wobei brauchst Du vielleicht noch Hilfe?
  • Denke dabei daran, dass TFP IMMER allen Mitgliedern etwas bringen muss. Es geht bei TFP nach wie vor um Portfolio-Erweiterungen. 
  • Zeige mir in deinen Ausführungen, dass Du Dich tatsächlich mit dem was wir machen beschäftigt hast
  • Versuch nicht die Arbeit auf uns abzuwälzen in einem Team trägt jeder etwas dazu bei. Zeige uns, dass Du Dir ernsthaft Gedanken gemacht hast und an einer Zusammenarbeit interessiert bist.
  • Warum würdest Du gut in unser Team passen?

     

  • Hast Du Fragen? Dann stell sie einfach, erwarte nicht von vorn herein, dass wir wissen was Dir noch unklar ist.

Das waren zum Teil harte worte, aber manchmal ist auch dies nötig. 

Auch in der Onlinewelt, sollten Akzeptanz und Höflichkeit nicht vergessen werden. 

Solltest du also irgendwo, irgendwann mal wieder keine Antwort auf eine Anfrage bekommen. Dann überlege vielleicht mal bevor Du Dich unnötig ärgerst, ob Du die Qulität Deiner Anfrage nicht noch einmal überdenken solltest.

In diesem Sinne wünsche ich Dir noch eine schöne Woche…

harte Worte

Dampfvilla

Dampfvilla

„Spring öfter mal ins Kalte Wasser…“ 
 Oder „Party in der Dampfvilla – Fototermin“

Als kurze Einleitung, was ist die Dampfvilla überhaupt? Die Dampfvilla, ist meiner Meinung nach, das derzeit beste E-Zigarettengeschäft Wiens. Nun werdet ihr sagen, was kann daran so anders sein? 

E-Zigaretten werden doch überall in Wien verkauft. Ja stimmt Aber in der Dampfvilla kann man das schon Erlebniseinkauf nennen. Außer freundlichen Mitarbeitern und liebevoll eingerichteten Geschäftsräumen, könnt Ihr euch dort auch nach dem Einkauf einen Kaffee oder ein anderes Getränk im geschmackvoll eingerichteten Retrowohnzimmer, auf der Terrasse oder im Garten gönnen, und euren Einkauf gleich ausprobieren. 

Also mein Tipp nehmt euch ein paar Dampferfreunde zum mit, so könnt ihr Euren Ausflug dorthin, mit einer netten Plauderei verbinden. Fazit: Der Kundschaft wird  mehr geboten, als einfach nur schnöde Kundenberatung.

Dampfvilla

Und was hat die Villa nun mit Fotografie zu tun? Nun, das ist auch schnell erklärt.

 Am 9.06.2018 fand in der Dampfvilla die 1 Jahresfeier statt. Im Zuge dessen, wurde ich gefragt ob ich dort fotografieren würde. 

Ja gerne aber… ging es mir durch den Kopf … ich habe keinen Blitz. Klar weiß ich, dass ich irgendwann einen brauche, spätestens im Winter wenn die Lichtverhältnisse grundsätzlich schlechter werden oder zum Bewegungen einfrieren. Aber jetzt war einfach noch keiner geplant und auch keiner da.

 Außerdem hatte ich bisher nur Einzel Models fotografiert, und das auch nur Frauen, die Männer sind da wohl etwas zurückhaltender. Und, was noch dazu kam, ich bekam Fotos vorgelegt, die nicht von schlechten Eltern waren. Ich muss auch gestehen, ich hatte die Villa gar nicht mehr so genau in Erinnerung, weil ich schon lang nicht mehr dort war. Das lag aber eher daran, dass die Dampfbar, welche fix mit der Villa verbunden ist, einfach für mich näher war.

 

Egal, Diana springt immer ins kalte Wasser, also fragte ich Bettina und Josef, die Inhaber besagter Geschäfte ob ich ein Probeshooting dort machen könne, um die Lichtverhältnisse abzuchecken. Nach dem ok schnappte ich mir mein Model Melanie, und fuhr mit Ihr und all meinen Objektiven hin. 

In der Villa wussten bereits alle, dass wir kommen und wir wurden supernett empfangen. Melanie war glaub ich froh, dass sie mal einen Ort zum shooten hatte, an dem es eine Toilette zum Umziehen gab 😊. Ich hingegen checkte die Räume ab. 

Licht hatten wir genug, die Villa ist ringsum mit großen Fenstern bestückt, gleich kurz nachdem mir das klar wurde, bewunderte ich nochmal fasziniert, die für mich in diesem Moment wundervolle Shooting Location. 

Ja wir reden hier über ein Geschäft, aber genau in diesem Moment wandelte sich mein Blick rein auf die großartige Location zum Fotografieren.  Melanie und Michaela, ihre Mom waren genau so fasziniert und suchten auch gleich das Outfit aus.

 

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Die Fotos von diesem Tag sind mehr als zufriedenstellend geworden, zumindest 1-3 Personen hatte ich nun schonmal ohne Blitz, jedoch auch ohne Dampf geschafft zu fotografieren. Aber Models fotografieren war ich ja nun schon fast gewohnt. Einen Auszug der Fotos dazu, findet Ihr in Melanies Galerie auf dieser Seite.

 

Und nun zum letzten Check und der eigentlichen Party, oder besser gesagt, meine Erfahrungen mit der 1. Eventfotografie.

Jeder, der mich näher kennt, weiß ich bin rund um die Uhr am denken manchmal sind es sinnvolle, manchmal aber auch völlig sinnlose Dinge, die mir einfach so im Kopf rumkreisen.

Diesmal war es aber meiner Meinung nach sinnvoll mir Gedanken zu machen. Also wie löse ich das mit dem Dampf? Richtig Lightroom hat einen Dunstentferner, wenn es zu arg wird, wurde es aber nicht. Was benutze ich für Objektive? Um einen weichen Hintergrund zu bekommen wohl eher meine beiden Festbrennweiten, um möglichst auch ein paar unauffälligere Aufnahmen zu bekommen eher das Zoomobjektiv. Ich entschied mich für beides, und nahm alle Objektive mit. 

So dann kam ich an, mehr oder weniger mit klopfendem Herzen. Und eins gleich vorweg, eine Party ist kein Shooting, niemand setzt sich da hin, wo das Licht für Dich am besten ist, oder wo der Schatten weicher fällt. Das darfst Du Dir alles schön selbst auskaspern, ok wenn jemand direkt fotografiert werden will kannst Du ihm schon sagen, dass er sich vielleicht besser gegenüber aufstellt, das wars aber auch schon. Und diese Party war für mich sicher eine der leichteren Übungen, da die Dampfer sich ja untereinander alle kennen und ich selbst Dampferin bin.

Ich glaube ich habe an diesem Tag mit mehr Leuten geredet als auf sonst einer Party, trotzdem immer darauf bedacht ja niemanden zu vergessen aufs Foto zu nehmen. 

Ich war wohl ziemlich oft im Portraitmodus, reine Gewohnheit, dachte aber auch an Gruppen, Mitarbeiter und Essens-Aufnahmen. Irgendwann passierte das alles schon automatisch. 

Insgesamt 1233 Fotos habe ich an diesem Tag geschossen. Viele davon doppelt und 3fach damit ich auch ja genug Material habe. Ein Minifilmchen drehte ich noch als kleine Zugabe, ich muss gestehen hinterher habe ich mich geärgert, dass ich nicht mehr gefilmt hab, denn die Party war einfach klasse. 

Und wozu hat Frau denn gelernt mit Adobe Premiere umzugehen?

Das aussortieren gestaltete sich da schon schwieriger, als bei einem Model. Bei einem Model hast Du ein Gesicht und dieses eine Gesicht hat entweder den Gesichtsausdruck, den Du brauchst oder nicht. 

Bei einer Party… ok fangen wir von vorn an erstmal die verschwommenen Bilder weg, ja klar die entstehen, wenn sich die Gäste zu schnell bewegen. Dann gehst Du jedes Bild einzeln durch und versuchst zu entscheiden welches die besten sind. 

Ich habe mir dabei immer die Frage gestellt: „Würde ich wollen, dass solch ein Foto von mir online existiert?“ Kannst Du die Frage klar mit nein beantworten weg damit. Das funktioniert hauptsächlich bei den Personen, die einzeln auf einem Bild sind. 

Bei Gruppenfotos gehst du dann jedes einzelne Bild durch und schaust, dass Du möglichst ein Bild findest wo 1. Alle gleichzeitig in die Kamera schauen und 2. Der Gesichtsausdruck auch passt. 

Zu guter Letzt waren dann die Fotos dran wo viele Menschen drauf waren und und und… Das Ganze dauert schonmal seine Zeit, und bis jetzt habe ich nur selektiert. 

So, das war dann mal das aussortieren, das bearbeiten funktioniert dann wieder genauso wie bei einem Model.

Tiefen und Lichter anpassen, kleine unschöne Störfaktoren im Bild wegmachen (in diesem Fall aber wirklich nur das, was die Optik des Bildes zerstört, wie zum Beispiel ein Ellenbogen direkt neben einem Kopf und zum Schluss Filter auswählen. Am Ende bin ich glaub ich meinem Stil treu geblieben, auch wenn der sich ständig weiterentwickelt.

Fotos rausschicken und warten. Worauf? Ja klar, auf eine Reaktion, und natürlich ist nicht jeder 24/7 online und hat Zeit. Wie fiel mir doch ein Stein vom Herzen als dann die ersten Fotos online gestellt wurden. Noch mehr hat es mich dann gefreut als die ersten Reaktionen derer kamen, die dabei waren und auf den Fotos abgebildet, glaubt mir diese Reaktionen sind Gold wert.

Die Erfahrung, die ich gemacht habe will ich auch nicht missen. Also ein dickes danke an die Bettina und Josef, daß ich diese machen durfte.

Mein Fazit: „Spring öfter mal ins kalte Wasser, das muss nicht immer schlecht sein!“  😊

 

Die Fotos von der Party findet Ihr auf Facebook auf der Seite der Dampfvilla einfach hier klicken, und sorry daß in diesem Blog nur Mitarbeiter oder die Melanie abgebildet sind, aber Ihr wisst ja, die böse DSVGO.

Du willst lieber wissen, wie du zur Dampfvilla, oder Dampfbar kommst? Links in der Karte sind beide verzeichnet.

Warum ich TFP-Shootings anbiete

Tfp-Shootings
Paarshooting
Flo und Melanie

Warum ich TFP-Shootings anbiete  

BiljanaBei allem was man gerade erst beginnt und lernt, ist das A und O das üben. So auch in der Fotografie. Klar kann ich durch die Gegend rennen und jeden den ich kenn fragen ob er oder Sie schöne Fotos haben will. Jedoch ist das auf die Dauer nicht förderlich und man läuft Gefahr, dass man seine Freunde eher nervt.   Es gibt Fotografen, die kaufen sich Schaufensterpuppen dafür. Ich seh mich grad mit ner Schaufensterpuppe durch den Park rennen. Die blicke der Leute sind sicher Gold wert 😀

Hinzu kommt, dass so ein Shooting schonmal mehrere Stunden dauern kann. Warum? Kameraeinstellungen wollen ausprobiert werden, das Model muss sich erstmal auf mich einstellen und umgekehrt. Nicht jedes Foto wird perfekt werden. Üben ist eben üben. So wie in jedem anderen Bereich auch, aber nur so werde ich besser werden. 

Ich kann aber nicht durch die Straßen laufen und die Leute wahllos ansprechen. Einfach auf der Straße fotografieren ist auch nicht drin, schließlich haben wir ja Gesetze, welche zum einen dem Persönlichkeitsrecht unterliegen. Dann hätten wir da, das Recht am eigenen Bild und seit neuestem auch die DSVGO (EU Datenschutzgrundverordnung). Dem ganzen gegenüber, steht aber auch mein Urheberrecht.  

EmilyMit diesen Gesetzen im Nacken, auch wenn es nur ein Hobby ist, wahllos herum zu fotografieren, erschien mir also etwas gewagt. Man möchte ja die Fotos dann auch online stellen können, und sei es nur, um sich von seinem Super online Lehrer Tipps einholen, was man wie besser machen kann, oder einfach nur die Ergebnisse der Allgemeinheit präsentieren.  

Die Lösung TFP-Shootings! Sie kosten nichts und die Rechte eines jeden sind vertraglich geregelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man, so lang es klar formuliert ist, die Fotos für so einiges verwenden kann, so lang es nicht kommerziell ist. Auch das könnte man vertraglich regeln, aber da müsste man sich wohl noch mit so einigen Gesetzen mehr befassen, was in diesem Fall nicht in meinem Sinne ist.  

SW 06.05.2018 in LaxenburgAlso informierte ich mich, wie TFP-Shootings ablaufen. Was das genau ist, habe ich in meinem Blog „TFP was ist das?“ Bereits ausführlich beschrieben. Nachdem ich wusste, was ich alles beachten muss, schaltete ich kurzerhand eine kleinere Anzeige auf Instagram. Wir reden ja hier von einem Hobby, und nicht von etwas, das mir den Lebensunterhalt sichern soll. Ob das die beste Idee war, kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen, aber ich bekam schonmal einige Anfragen, und ich bin sogar gezwungen einen Terminkalender zu führen.  

Wie so ein Shooting im allgemeinen bei mir abläuft, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag…. 

Warum mein Herz mich zur Menschenfotografie zieht

Menschenfotografie
Michaela
Allererstes Shooting in Oberlaa
Michaela auf Instagram
Melanie
Laxenburg Rollshuhshooting
Melanie auf Instagram
Biljana
Auf den Treppen der Universität Wien
Biljana auf Instagram

Warum mein Herz mich zur Menschenfotografie zieht 

BiljanaWer mich kennt, weiß es bereits.  Angefangen habe ich damit mir eine Kamera zu kaufen und mir gleichzeitig einen Fotografie Kurs zu buchen, um erst einmal die Grundlagen der Fotografie zu lernen.  

Dann begann ich Gebäude und die Stadt zu fotografieren, was recht schnell für mich langweilig und uninteressant wurde. Danach versuchte ich es mit Langzeitbelichtung. Ja das macht Spaß und bringt super Effekte, aber man kann die Welt nun mal nicht umbauen, und so wurde mir dies auch schnell zu langweilig. Häuser bleiben eben Häuser Straßen bleiben Straßen und irgendwann findet man im Netz immer die gleichen Straßen und Gebäude in den verschiedensten Abwandlungen. Aber oft sind die Bilder so ähnlich, dass man nicht einmal sofort unterscheiden könnte wer nun welches Foto gemacht hat. 

 

BiljanaSelbstverständlich, ich hätte mich noch mehr mit der Bildbearbeitung beschäftigen können, aber wenn das Herz nicht dabei ist, setzt auch der Kopf aus. 

Also wechselte ich zur Makrofotografie, was mir noch immer sehr viel Spaß macht, und womit ich mich auch weiterhin beschäftigen werde, aber das non plus Ultra war es noch immer nicht. Also suchte ich weiter nach einer Lösung. 

 Ja Menschen sind interessant, aber wie komm ich dazu? Einfach so jeden ansprechen ist nicht meins. 

 

 

 

MenschenfotografieMein erstes Shooting machte ich mit meiner Freundin Michaela und somit beantwortete sich auch meine Frage vorübergehend. Ein einfaches Gespräch mit Freunden eine kurze Frage und schon steht der erste Shooting Tag. Freunde sind für den Anfang eine tolle Idee, denn man kennt sie schon und erspart sich die Kennenlernzeit, und dass man Anfänger auf dem Gebiet ist kann man offen aussprechen.  Als erste Location wählten wir den Kurpark Oberlaa. 

Das Shooting selbst dauerte schon einige Stunden, und vergesst den Gedanken, dass von Anfang an alles klappt, mindestens die ersten 100 Fotos sind mal so gar nichts geworden, doch mit der Zeit sind wir aufgetaut und sahen das alles auch lockerer.  

 

OlaMich-24Spätestens als ich begann, die meiner Meinung nach, gelungenen Fotos auszusortieren wuchs meine Begeisterung. Endlich hatte ich etwas gefunden, was durchaus immer wieder wandelbar ist ohne Unsummen an Geld für Reisen auszugeben, was ja bei Städte-, Landschafts- und Gebäudefotografie früher oder später ansteht, wenn man nicht immer das gleiche fotografieren möchte. Hier muss nur ein anderer Mensch, bzw. ein anderer Charakter vor die Kamera und schon hat man etwas komplett anderes.  Natürlich, bei Outdoor, wählt man noch immer eine Location, die zur Jahreszeit passt, oder die außergewöhnlich ist. 

Bei meinem 2. Shooting kam gleich die ganze Familie mit, wir fuhren auch nicht wieder nach Oberlaa sondern nach Laxenburg, wo ich auch gern noch einmal hinfahren würde weil dieser Ort etliche verschiedene Locations bietet.  

 

Am 06.05.2018 in LaxenburgIm Focus lag an diesem Tag Ihre Tochter Melanie, die gleich mit ein paar Ideen aufwartete, was mir sehr gut gefiel, und wenn ich ehrlich bin gefallen mir die Rollschuhfotos auch am besten. Bei einem einfachen Outfitwechsel, ist es eben doch nur das Outfit was wechselt. Diesmal hatte ich bei der Durchsicht der Fotos schon mehr Fotos die mir echt gut gefielen. Und Die Bearbeitung machte echt spaß. Kurz bin ich auch in den Genuss gekommen ein paar Fotos mit der ganzen Familie und ihrem Freund zu machen.  

Auch in Laxenburg verbrachten wir sehr viel Zeit und verknipsten eine Menge Fotomaterial. Hier hatte ich schon eine ganze Reihe mehr Treffer.  
 

Nun war ich mir sicher, daß ich mich genau in diesem Bereich verbessern will, und auch dort eine Richtung finden will. Menschen sind interessant, sind wandelbar, und wenn man es richtig anstellt, lernt man immer wieder neue kennen, oder verbringt mit Freunden mehr zeit als zuvor. Sogar flüchtigen Bekanntschaften kann man so mehr Leben einhauchen.

Wie ich das derzeit realisiere könnt ihr im Beitrag, „Warum ich TFP-Shooting anbiete“ nachlesen, der in den nächsten Tagen folgen wird.

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